Vor dem Kauf eines Appenzeller Sennenhundes sollte man unbedingt nachfolgende Fragen  und Hinweise beherzigen. Sie haben es mit einem Lebewesen zu tun, welches für ca. 16 Jahre Ihr ständiger Begleiter sein wird.
Warum wollen Sie ausgerechnet einen Appenzeller Sennenhund kaufen? Für wen soll der Hund gekauft werden? Tragen alle Familienmitglieder die Entscheidung einen Hund zu kaufen? Haben Sie ausreichend Zeit und Platz für den Hund? Wie viele Stunden ist er allein zu Hause? Können Sie dem Hund einen geregelten Tagesablauf bieten? Haben Sie genug Auslaufmöglichkeiten für den Vierbeiner? Können und wollen Sie bei jedem Wetter mit ihrem Hund mehrmals tägl. spazieren gehen? Am Anfang ist Ihr Welpe vielleicht noch nicht stubenrein, dass bedeutet viel Zeit und Geduld. Haben Sie die? Was machen Sie mit dem Hund wenn Sie in Urlaub fahren wollen? Neigen Sie und Ihre Familie zu Allergien? Zweimal im Jahr wechselt der Hund das Fell. Dies bedeutet ca. 3-4 Wo. lang mehr Pflege des Fells und der Wohnung. Hündinnen haben 2 mal im Jahr ihre Läufigkeit, diese dauert ca. 2-3 Wochen. Auch hier ist mehr Sauberkeit notwendig. Rüden verhalten sich oft wie Machos oder Halbstarke, wenn die Hormone mit Ihnen durchgehen und sie eine läufige Hündin in Ihrer Nähe wissen kann es Nachts auch mal zu Jaulkonzerten kommen. Haben Sie mit Ihrem Vermieter gesprochen? Sind Hunde erlaubt? Gibt es noch andere Tiere in Ihrem Haushalt? Was machen Sie wenn sich die Tiere nicht zusammen vertragen? Haben Sie neben Ihren ganzen privaten Ausgaben auch noch genug Geld für die Bedürfnisse eines Hundes?  Futter, Tierarzt, Hundesteuer und Versicherung, usw.?    
Haben Sie alle Fragen mit Ja beantwortet und keine Zweifel bekommen sich einen Hund anzuschaffen, dann freuen wir uns darauf Sie als zukünftigen Hundebesitzer kennen zu lernen.
An den Welpenkäufer
Der Züchter zieht die Welpen mit viel Liebe und Fürsorge auf und sozialisiert die Kleinen, so dass sie frei, offen und ohne Angst auf  jeden zugehen und sich freuen wenn eine liebevolle Hand sie streichelt. Dann kommt der Tag, an dem die Kleinen zum Tierarzt müssen, um untersucht und das erste mal geimpft zu werden. Der Tierarzt stellt fest, dass die Welpen gesund, gut genährt und frei von Parasiten sind, also dürfen sie auch geimpft werden. Danach kommen die Kleinen erst einmal wieder zum Züchter nach Hause, wo sie noch 2 - 3 Tage unter Beobachtung bleiben, um zu sehen, ob sie die Impfung auch gut vertragen haben. Schneller als man denkt kommt der Tag, an dem die neuen Besitzer kommen, um ihren kleinen Liebling abzuholen. Es kommt Stress auf,  für alle Tiere, die mit im Hause des Züchters leben, da diese ja nicht weggesperrt werden, denn die neuen Besitzer sollen ja schließlich sehen, in welchem Umfeld die Kleinen aufgewachsen sind. Die neuen Besitzer nehmen ihren kleinen Liebling auf den Arm, schmusen mit ihm, und freuen sich, dass sie ihn endlich mit nach Hause nehmen dürfen. Der Züchter sagt den neuen Besitzern noch, was sie beachten müssen und wie der Welpe sich wahrscheinlich verhalten wird. Viele der neuen Besitzer sagen dann: "Ist in Ordnung."                                                            Von wegen: Viele denken sich dann nur: Wir haben schon einen Hund und wir wissen schon selbst, wie wir mit dem Welpen umzugehen haben.                                                     Das ist ein Fehler!!!!! Jeder Welpe hat seine eigene Persönlichkeit, keiner ist wie der Andere, kein Hund hat den selben Charakter !!!!! Viele Welpen, die in eine neue Umgebung kommen: haben schon Angst, wenn sie ins Auto des neuen Besitzers kommen, haben Angst, wenn sie in ihr neues Zuhause kommen. Alles fremd, keine Mama mehr, keine Geschwister mehr, alles nur neue Gesichter und Gerüche !!! Diese kleinen Welpen stehen dann erst recht unter Stress !!!! Was sie jetzt brauchen ist Liebe, Zuneigung, Ruhe und Zeit um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen !!!!!! Doch hier machen viele der neuen Besitzer schon den nächsten  großen Fehler !!!! Sie rufen Freunde, Bekannte und Verwandte an, um ihren neuen Liebling zu präsentieren. Das bedeutet für den armen Kleinen noch zusätzlichen Stress !!!! Es ist keine gute Idee. Die Kleinen müssen sich ersteinmal an ihr neues Umfeld gewöhnen, bevor sie noch mehr Menschen kennenlernen sollen. Diese Zeit von ca. 1-2 Wochen sollten die Welpen schon haben um sich einzu- gewöhnen und sich wohl zu fühlen. Andere machen den Fehler, dass sie den Kleinen zu Hause einfach absetzen, kurz zeigen wo Futter und Wasser steht und ihn sich dann selbst überlassen, weil sie ja noch sooooooo wichtige Dinge zu erledigen haben!!!!! In beiden Fällen hat der Welpe keine Zeit sich wohl zu fühlen oder sich eine Bezugsperson auszusuchen!!!! In solchen Fällen wird kein Welpe von sich aus an den Futternapf gehen und anfangen vernünftig zu fressen und zu trinken!!!!!  Er wird einsam sein und traurig. Was dabei immer auf der Strecke bleibt, ist das, was uns doch eigentlich am meisten am Herzen liegen sollte: Das Wohlergehen unseres kleinen Lieblings!!!!! Bitte denken Sie an all das, was hier geschrieben wurde und machen Sie nicht die gleichen Fehler!!!! Geben Sie ihrem kleinen Liebling ein liebevolles und geborgenes neues Zuhause und lassen Sie ihm Zeit sich einzugewöhnen und erst einmal zu Ihnen eine feste Beziehung aufbauen!!!! Danach werden Sie noch viele Jahre Freude an Ihrem Liebling haben in denen Sie ihn immer wieder, ohne großen Stress für den Kleinen, präsentieren können!!!!!    
Appenzeller Sennenhunde vom Flößwehrtal
Tipps- Hinweise